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Perimeterdämmung: So funktioniert die Dämmung von erdberührten Kellerwänden

Dirk Baune
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Warum die Perimeterdämmung mittlerweile zu den besten Methoden zur Dämmung des Kellers gehört, erklärt ein kurzer Rückblick in die Geschichte: Im Keller lagerte man früher Lebensmittel, bewahrte dort große wie kleine Gegenstände auf und nutzte die Räume im Erdreich als Waschküche oder als Trockenraum – und vereinzelt fand sich dort auch eine Kellerbar. Viele Hauseigentümer haben im Keller des Gebäudes auch ihre Heizöltanks untergebracht.

Eine Dämmung der Wände im Keller stand, auch aufgrund der niedrigen Energiepreise, nicht zur Diskussion. In den 1980er- und 1990er-Jahren kam extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS) auf den Markt. XPS ist ein hochleistungsfähiger Dämmstoff, der aufgrund seiner geschlossenen Zellstruktur wasserunempfindlich und hoch druckbeständig ist (belastbar bis zu 70 Tonnen pro Quadratmeter). Gemäß DIN 4108-10 „PW“/„PB“ kann der Polystyrol Dämmstoff im Erdreich bis zu 24 Meter tief verbaut werden. 

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