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Korrosion in der Hausinstallation und wie man sie verhindert

Bei SHK-Materialien ist Korrosion eine Hauptursache für Schäden. Dabei werden zwei Formen unterschieden: chemische und elektrochemische Korrosion. Doch was ist damit gemeint? Die DIN EN ISO 8044 (ehemals DIN 50900) definiert Korrosion als die Zerstörung von Metallen durch chemische oder elektrochemische Reaktionen mit ihrer Umgebung. 

Chemische Korrosion tritt auf, wenn angreifende Stoffe ionenfrei sind. Dabei bilden Metalle und Nichtmetalle miteinander Salze. Widerständig dagegen sind Gold oder bestimmten Kunststoffe. Kupfer und Aluminium können eine Schutzschicht bilden, die weitere Korrosion verhindert, wie etwa der Grünspan bei Kupfer. Dennoch kann es auch hier zu Korrosion kommen.

Elektrochemische Korrosion ist deutlich vielfältiger. In diesem Prozess sind anionische und kationische Stellen involviert, die in Verbindung mit Elektrolyten korrosiv wirken. Sie entsteht, wenn verschiedene Metalle verwendet werden. Symptome sind etwa Lochfraß. Wasser befördert diesen Prozess durch Leitung elektrischer Ströme zusätzlich. Deswegen ist es ratsam, einheitliche Metalltypen zu verwenden. Kupfer und Edelstahl sind bei Installateuren beliebt, da sie, wenn durchgehend verwendet, korrosionsbeständiger sind. Allerdings sind sie auch teurer.

Korrosion vorbeugen durch Opferanoden

Um Installationen zu schützen, wird oft eine innere Beschichtung der Leitungen oder der Einsatz von Korrosionsinhibitoren, meist Phosphate, empfohlen. Kathodischer Schutz durch Opferanoden, wie Magnesium, kann ebenfalls eingesetzt werden.

Eine Opferanode funktioniert nach dem Prinzip der elektrochemischen Korrosion. In einem wasserführenden System, wo verschiedene Metalle in Kontakt sind, würde normalerweise das edlere Metall (zum Beispiel Stahl in einem Boiler) von elektrochemischen Reaktionen angegriffen werden. Die Opferanode, die aus einem unedleren Metall besteht, zieht diese korrosiven Reaktionen auf sich und oxidiert (rostet) anstelle der wichtigeren Metallkomponenten des Systems.

Die Vorteile einer Opferanode sind somit klar: Sie schützt teurere und kritische Bauteile des Systems, wie den Wärmetauscher und den Innenbehälter eines Boilers, vor Korrosion. Dies verlängert die Lebensdauer des Systems erheblich und reduziert die Wartungskosten. Außerdem ist der Austausch einer Opferanode eine relativ kostengünstige und einfache Wartungsmaßnahme, die im Vergleich zum Austausch oder der Reparatur von korrodierten Teilen des Heizsystems oder Wasserspeichers weitaus wirtschaftlicher ist.

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