Trinkwasser nach dem Urlaub: Fünf Hygiene-Tipps für die Rückkehr

Der Sanitär- und Heizungshersteller GROHE gibt fünf Empfehlungen, wie Bewohner nach dem Urlaub hygienisch einwandfreies Trinkwasser sicherstellen – und wann Fachbetriebe gefragt sind.
Ab drei Tagen Abwesenheit Leitungen durchspülen
Wer länger als drei Tage nicht zu Hause war, sollte nach der Rückkehr alle Zapfstellen – Waschbecken, Dusche, Badewanne und Küche – mindestens fünf Minuten laufen lassen. So wird stehendes Wasser aus den Leitungen entfernt und frisches Wasser nachgezogen. Das gilt laut GROHE auch außerhalb der Urlaubssaison für Zapfstellen, die mehr als drei Tage nicht genutzt wurden.
Vertrauensperson für längere Reisen einplanen
Wer mehrere Wochen verreist, sollte eine Vertrauensperson bitten, idealerweise alle drei Tage alle Zapfstellen zu öffnen und die Leitungen durchzuspülen. Unterbleibt das über vier Wochen, sollte die Trinkwasseranlage aus Sicherheitsgründen professionell gespült werden.
Selten genutzte Entnahmestellen regelmäßig betätigen
Gästebad, Kellerwaschbecken oder Außenzapfstelle im Garten – auch selten genutzte Entnahmestellen müssen regelmäßig betätigt werden, um Stagnation zu vermeiden. Als technische Lösung nennt GROHE Infrarot-gesteuerte Armaturen, die sich so programmieren lassen, dass sie automatisch in festgelegten Intervallen spülen.
Warmwassertemperatur nicht zu weit absenken
Fällt die Temperatur in den Leitungen unter 55 Grad Celsius, können sich Legionellen und andere Keime verstärkt vermehren. Am Warmwasserspeicher sollte die Temperatur deshalb stets auf mindestens 60 Grad Celsius eingestellt sein.
Fachbetriebe beauftragen und Normen einhalten
Wesentliche Veränderungen an der Trinkwasserinstallation dürfen rechtlich nur durch Fachpersonen durchgeführt werden. Gartenschläuche dürfen zudem nur an ordnungsgemäß abgesicherten Zapfstellen nach DIN EN 1717 angeschlossen werden, um Rückfluss und Verunreinigungen zu verhindern.

