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Erneuerbare Energien bei Sanierungsfällen: Serie auf haustec.de

Frank Urbansky
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Die Sanierung von Bestandsgebäuden bietet ein enormes Potenzial für den Einsatz erneuerbarer Energien. Sie können die Energieeffizienz steigern und den CO2-Fußabdruck senken. Vier zentrale Technologien stehen dabei im Fokus: Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasseheizungen und Wärmenetze.

In Deutschland werden Wärmepumpen fast ausschließlich als Luft/Wasser-Wärmepumpen installiert (92% des gesamten Wärmepumpenmarktes in 2023). Wärmepumpen nutzen die Umgebungsluft und können aus einer kWh Strom zwischen 2 bis 3 (Luft-Wasser-Wärmepumpen) und bis zu 5 (Erdwärme- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen) kWh Wärme erzeugen. Dieser Wert wird als Jahresarbeitszahl (JAZ) gemessen. Eine JAZ von 3 ist ideal, wird aber nicht immer erreicht. Dennoch sind diese Wärmepumpen immer noch effizienter als jede Verbrennungstechnik, die einen Wirkungsgrad von 0,96 kommt (also aus 1 kWh Brennstoff 0,96 kWh Wärmemacht). 

Bei der Sanierung ist eine gut isolierte Gebäudehülle von Vorteil, aber nicht in allen Fällen zwingend erforderlich. Dies wird in Teil 6 dieser neuen Serie ausführlich behandelt. Auch Hybridsysteme aus bestehenden Heizkesseln und Wärmepumpen sind möglich und werden in Teil 9 dieser Serie behandelt.

Solarthermische Anlagen nutzen die Sonnenenergie direkt zur Wärmeerzeugung. Sie sind besonders effizient bei der Warmwasserbereitung, können aber auch zur Unterstützung der Raumheizung eingesetzt werden. Ihre aktuellen Marktchancen werden in Teil 8 dieser Serie beleuchtet.

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