Direkt zum Inhalt
Anzeige
Anzeige
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Print this page

Gehaltsstudie 2017: So viel verdienen berufserfahrene Planer und Ingenieure

Oliver Janßen

Ingenieure gehören nach wie vor zu der Berufsgruppe, die sowohl beim Berufseinstieg als auch mit Berufserfahrung hohe Löhne erreichen können. Das zeigt die aktuelle Gehaltsstudie „Ingenieureinkommen 2002-2016“ des VDI Verlags. Demnach ist das Jahresentgelt im Jahr 2016 auf durchschnittlich 61.600 Euro gestiegen. Im Vergleich zu den Vorjahresgehältern von Ingenieuren (60.650 Euro) ist das eine Steigerung von 1,6 Prozent. An der Studie für die Gehälter aus 2016 haben 7.341 Ingenieure teilgenommen.

Bauingenieure und Planer verdienen am wenigsten

Die höchsten Gehälter bekommen Ingenieure der Chemie- und Pharmaindustrie – in dieser Branche gab es zudem einen kräftige Zuwachs: Lag der Verdienst in 2015 noch bei 76.010 Euro, ergab die Befragung für 2016 ein durchschnittliches Einkommen von 83.062 Euro. Vor allem im Maschinen- und Anlagenbau und in der Informationstechnologie sind die Durchschnittslöhne stark gestiegen. Wie auch im Vorjahr belegen Bauingenieure sowie Ingenieur- und Planungsbüros die letzten Plätze im Gehaltsvergleich. Letztere konnten etwas zulegen, im Baugewerbe gab es 2016 jedoch weniger Geld als im Vorjahr. Laut ingenieurkarriere.de liegt das unter anderem an der Vielzahl der kleinen Unternehmen, die in dieser Branche tätig sind. Sie würden häufig geringere Gehälter zahlen als die großen Konzerne der anderen Branchen.

Ingenieursgehälter steigen mit der Position

Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt von Fach- und Projektingenieuren beträgt für das Jahr 2016 etwa 52.000 Euro und hebt sich laut Studie um 12 Prozent vom durchschnittlichen Einstiegsgehalt in diesen Positionen ab. Über ein attraktives Gehalt können sich Projektmanager freuen: Ingenieure mit Projektleitungsfunktion verdienen durchschnittlich 65.200 Euro brutto; das sind rund 30 Prozent mehr Geld, als ein Berufseinsteiger in dieser Position bekommt.

Der nächste Schritt auf der Karriereleiter wird entsprechend höher vergütet: Gruppen- bzw. Teamleiter verdienen durchschnittlich 76.000 Euro pro Jahr. Noch eine Stufe weiter erhalten Abteilungsleiter ein Gehalt von etwa 83.600 Euro brutto. Den Abschluss bilden Bereichs- und Hauptabteilungsleiter. Sie bekommen mit 100.050 Euro die mit Abstand höchsten Gehälter.

    Je nach Position steigt das durchschnittliche Jahreseinkommen.

    Ingenieure mit Personalverantwortung verdienen mehr

    Nicht nur die Position, sondern auch die damit einhergehende Mitarbeiterverantwortung wirkt sich auf das Gehalt von Ingenieuren aus. Selbst bei Fach- und Projektingenieuren mit nur wenigen Mitarbeitern ist bei 6 bis 10 bzw. 11 bis 15 Mitarbeitern ein deutlicher Gehaltssprung gegenüber einem Team aus 1 bis 5 Mitarbeitern zu erkennen. In der Regel gilt die Formel: mehr Verantwortung = mehr Gehalt.

    • Bereichs- oder Abteilungsleiter: Sprung von 1 bis 5 zu 11 bis 15 geführten Mitarbeitern: 10.000 Euro
    • Gruppen- bzw. Teamleiter, Abteilungsleiter und Bereichs- bzw. Hauptabteilungsleiter verdienen bei einer Personalverantwortung gegenüber 1 bis 5 Mitarbeitern jährlich zwischen 70.000 und 86.000 Euro brutto. Bei einer Anzahl von 21 bis 25 Mitarbeitern steigt das Gehalt in diesen Positionen auf 87.000 bis 99.000 EUR. Bei großen Unternehmen mit mehr als 50 geführten Mitarbeitern steigen die Gehälter der Bereichs- bzw. Hauptabteilungsleiter im Median auf mehr als 100.000 EUR an.
    Die Jahresgehälter (Median) nach ausgewählten Positionen. Die mit * gekennzeichneten Zaheln sind aufgrund eines geringen Stichprobenumfangs nur begrenzt valide.

      Weihnachtsgeld & Co: Das sind die Sonderzahlungen

      Zusätzlich zum Festgehalt gibt es für Ingenieure auch Sonderzahlungen wie beispielsweise:

      • Urlaubs- oder Weihnachtsgeld: Mehr als die Hälfte der Ingenieure gab für 2016 an, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zu bekommen. Im Vorjahr gaben 58 Prozent an, dieses Geld nicht zu erhalten.
      • Variable Vergütungsanteile: Etwa die Hälfte der Ingenieure mit Berufserfahrung und ein Drittel der Berufseinsteiger bekamen Ende 2016 variable Anteile ausgezahlt.
      • Leistungen zur betrieblichen Altersvorsorge: 63 Prozent der Ingenieure, denen einen betriebliche Altersvorsorge angeboten wurde, nahmen diese wahr. 37 Prozent gaben an, die Leistungen nicht an Anspruch zu nehmen.

      Wer die nächste Studie mit seinen Gehaltsdaten unterstützen will, kann unter www.ingenieurkarriere.de/gehaltstest am Gehaltstest teilnehmen.

      Mehr zum Thema

      Mehr zu diesem Thema
      Anzeige
      haustec.de
      Das Fachportal für die Gebäudetechnik
      Ad placeholder