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DEN begrüßt Beschlüsse zur CO2-Bepreisung

„Deutschland ist im Vergleich zu anderen europäischen Staaten beim Klimaschutz in den vergangenen Jahren zurückgefallen“, begründet DEN-Vorstand Hermann Dannecker, warum er die CO2-Bepreisung für sinnvoll hält. 

Als größte Volkswirtschaft in der EU müsse Deutschland wieder mit guten Beispielen vorangehen. Mit der Einführung eines nationalen CO2-Emissionshandels und der Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr hat das deutsche Parlament seiner Meinung nach die richtigen Signale gegeben: „Sowohl Verbraucher als auch Unternehmen wissen jetzt, womit sie zu rechnen haben.“ Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, den CO2-Preis ab Januar 2021 auf zunächst 25 Euro pro Tonne festzulegen und ihn schrittweise auf bis zu 55 Euro im Jahr 2025 anzuheben. 

Gerade im Gebäudesektor liegt Dannecker zufolge noch ein großes Potenzial, was den Klimaschutz angeht: „Seit Jahren verharren die Sanierungsquoten im Gebäudebestand bei einem Prozent. Das muss sich dringend ändern. Drei Prozent wären nötig, will man die selbst gesetzten Klimaschutzziele wirklich erreichen.“ Der Ingenieur und Energieberater sieht insbesondere in der Sektorenkopplung eine zusätzliche Möglichkeit, klimafreundlich erneuerbare Energien zu erzeugen und zu nutzen.

„Die Solaranlage auf dem Dach, das Elektrofahrzeug in der Garage und die Wärmepumpe im Garten – das sollte in naher Zukunft zum Standard werden bei Ein- und Zweifamilienhäusern jeglichen Alters.“ In Mietshäusern sollten seiner Ansicht nach der Mieterstrom gefördert werden. Dazu wäre es dringend nötig, Vorschriften zu vereinfachen und Bürokratie abzubauen.

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