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Gehaltsstudie: So schneiden Deutschlands Handwerker im Vergleich ab

Jungheinrich Profishop hat einen Index veröffentlicht, der den Lebensstandard von Handwerkern in den bedeutendsten Städten Europas auswertet.

Der Hintergrund: Handwerker sind eine fundamental wichtige Gruppe, die jedoch häufig übergangen wird. Für die Auflistung wurden 50 Städte in ganz Europa untersucht, um herauszufinden, in welchen Städten der Lebensstandard für Handwerker am höchsten ist.

50 Städte im Vergleich

Als Vergleichsgrundlage wurden vier Berufe ausgewählt, die den sogenannten Handwerksberufen zugeordnet werden können. Basierend auf der Zuverlässigkeit der Daten und ihrer Relevanz im Industriesektor wurden die folgenden Berufe ausgewählt: Lkw-Fahrer und Metallarbeiter sowie Logistik- und Lagerarbeiter. Als Nächstes wurde eine Auswahlliste von europäischen Städten erstellt. Die Städte wurden anhand der Nachfrage für Handwerker am Arbeitsmarkt und ihrer Reputation als attraktiver Wirtschaftsstandort ausgewählt.

Basierend auf der Verfügbarkeit transparenter Daten wurden 50 Städte für die Untersuchung festgelegt. Durch Messung des durchschnittlichen Basisgehalts und der Kaufkraftparitäten (PPP) für jede der vier Berufsgruppen wurde der finanzielle, wirtschaftliche, und gesellschaftliche Lebensstandard in den untersuchten Städten ermittelt. Zur Ergänzung der branchenspezifischen Daten über die Konditionen auf dem Arbeitsmarkt wurden branchenweit Informationen gesammelt. Die Förderung von Handwerkern wurde anhand des Grades der gewerkschaftlichen Organisation, des Anteils von Industrie- und Bauarbeitern an der Beschäftigungsquote und der aktuell geschätzten Arbeitslosenquote gemessen.

Wo gibt es die meiste Unterstützung und Förderung?

„Während in vielen Branchen Arbeitsstunden aufgrund der Corona-Krise reduziert werden mussten, riskieren zahlreiche Fachkräfte, bzw. Handwerker weiterhin tagtäglich ihre Gesundheit für ihre Jobs. Das zeigt, wie wichtig und unverzichtbar diese Branche ist”, sagt Jan Mackowiack, Kategorie-Manager bei Jungheinrich Profishop.

Das Ergebnis ist ein Index mit 11 Faktoren, der den finanziellen und wirtschaftlichen Wohlstand sowie den Grad der gewerkschaftlichen Organisation von Handwerkern in Europas berühmtesten Städten ermittelt. Das Ziel ist, die Städte hervorzuheben, die Handwerkern angesichts der strukturellen Veränderungen am Arbeitsmarkt die meiste Unterstützung und Förderung bieten.

Auszug des Rankings für deutsche Städte:

Die Tabelle ist ein Auszug aus den Ergebnissen. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.

Weitere Ergebnisse in Deutschland:

  • Saarbrücken ist die beste Stadt für Lastkraftwagenfahrer, sie verdienen dort 36.738 € pro Jahr.
  • Erfurt ist die unattraktivste Stadt für Lastkraftwagenfahrer. Mit durchschnittlich 26.838 € pro Jahr verdienen sie dort fast 10.000 € weniger als ihre Kollegen in Saarbrücken.
  • Für Bauarbeiter sind Karlsruhe und Stuttgart die attraktivsten Städte, der Durchschnittslohn liegt bei 28.656 € pro Jahr.
  • Berlin ist für Bauarbeiter die unattraktivste Stadt, das Durchschnittsgehalt ist mit 18.546 € pro Jahr über 10.000 € geringer als in Karlsruhe und Stuttgart.
  • München ist die beste Stadt für Metallarbeiter. Im Durchschnitt verdienen sie 39.870 € pro Jahr, das sind fast 1.000 € pro Jahr mehr als in Hannover auf dem zweiten Platz.
  • Metallarbeiter in Schwerin erhalten mit 23.124 € deutschlandweit den geringsten Lohn. Sie verdienen über 15.000 € weniger als ihre Kollegen in München.
  • Lagerarbeiter in Düsseldorf haben die höchsten Lohnzahlungen in Deutschland. Sie verdienen im Durchschnitt 37.656 € pro Jahr. Damit übertreffen sie Städte wie München, Stuttgart, Hamburg und Berlin deutlich.
  • Lagerarbeiter in Leipzig verdienen das niedrigste Jahresgehalt im Vergleich zu ihren Kollegen in anderen deutschen Städten. Sie verdienen im Durchschnitt 24.864 € pro Jahr.
  • Karlsruhe hat die niedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland. Nur 3,80 % der Menschen sind arbeitslos.
  • In Berlin finden Sie mit 10,90 % die höchste Arbeitslosenquote Deutschlands, Berlin erhält deshalb die geringste Punktzahl für diesen Faktor.
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