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Wie sich eine PVT-Anlage mit Wärmepumpe, Holzkessel, Batteriespeicher kombinieren lässt

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Die Hausbewohner können nach der Sanierung auf ihre Ölheizung verzichten und ihre Energiekosten stark reduzieren. Die PVT-Kollektoren von TWL-Technologie erzeugen thermische Energie, die der Wärmepumpe quellseitig zugeführt wird. Bei sehr niedrigen Außentemperaturen oder Spitzenlasten liefert ein Holzkessel zusätzliche Heizenergie.

44 gedämmte Kollektoren der Bauart Prisma PVT 3.0 erzeugen bei diesem Vorzeigeprojekt gleichzeitig elektrischen Strom und Wärmeenergie. Die Hausbewohner nutzen den Solarstrom zur Eigenversorgung oder speichern ihn in einem 90-Kilowattstunden-Batteriespeicher zwischen. Dies erhöht den Eigenstromanteil bei der Versorgung der Wärmepumpe. Die thermische Energie wird dagegen direkt quellseitig der 18-kW-M-TEC-Sole-/Wasser-Wärmepumpe zugeführt. In der Steuerung des österreichischen Herstellers M-TEC ist das Energiemanagement bereits integriert.

Die Wärmepumpe arbeitet auch in der kalten Jahreszeit effizient, weil sie die Umweltenergie, die von den PVT-Modulen kommt, als Wärmequelle nutzt.

Außenschwimmbecken mit Poolüberdachung im Winterbetrieb.

Funktion der Anlage während der Badesaison

In den Monaten März bis Oktober wird das Schwimmbad dauerhaft auf 30 °C gehalten. Da die PRISMA PVT Kollektoren im Sommer bis zu 60 °C Soletemperatur liefern, wird die thermische Energie in dieser Jahreszeit direkt über einen Wärmetauscher in das Beckenwasser übertragen. In den Übergangszeiten, wo die Soletemperatur dafür nicht ausreicht, wird die Sole direkt der Wärmepumpe zugeführt, die das Temperaturniveau entsprechend anhebt.

Schwimmbad als saisonaler Wärmespeicher

Ihr Schwimmbad nutzen die Bewohner außerhalb der Badesaison als saisonalen Wärmespeicher: Die Wärmepumpe entzieht dann dem 100.000-Liter-Becken die im Sommer und im Herbst eingespeiste thermische Energie. Dadurch können in der Heizsaison lange Zeit hohe Quelltemperaturen und reziprok ein hoher COP-Wert erreicht werden. Weil die PVT-Hybridkollektoren gedämmt sind, lassen sich sogar im Winter Soletemperaturen der PVT-Anlage von bis zu +15 °C über den Plattenwärmetauscher in das Schwimmbecken auskoppeln.

Das System ist bivalent ausgeführt. Ein Scheitholzkessel ergänzt die Wärmepumpe und liefert bei Bedarf zusätzliche Heizleistung. „Dadurch entsteht eine robuste und nachhaltige Kombination aus erneuerbaren Energiequellen und regional verfügbarem Brennstoff“, erklärt Christian Holst, Produktmanager PVT bei TWL. Die Anlage ist Teil einer Gesamtsanierung, zu der auch der Bau einer Regenwassernutzungsanlage und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für den Elektro-PKW gehören.

Jörg Niemann, Geschäftsführer von Wärme aus der Natur Niemann, ist von den PVT-Kollektoren überzeugt: „Mit dieser Technologie lassen sich – vor allem in Kombination mit Wärmepumpen – effiziente, platzsparende und wirtschaftlich rentable Systeme realisieren. Die TWL-Kollektoren sind cool, funktionieren sehr gut und auch der Preis passt. Außerdem hat uns das TWL-Team kompetent unterstützt.“

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