SMA: "Endlich raus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen"

Mit den aktuellen Kampfhandlungen im Nahen Osten sind die anhaltenden Spannungen in der Region eskaliert. Gleichwohl zeigen sie auch für uns in Deutschland ganz konkrete Auswirkungen – zum Beispiel durch die geplante Blockade der Straße von Hormuz. Ein Fünftel der weltweiten Transportwege für Öl hängen an dieser Meerenge. Die Preise für Öl und Gas steigen bereits deutlich.
Und das zu einer Zeit, in der die deutsche Bundesregierung noch stärker auf fossile Brennstoffe setzen will. Aus Sicht von Jürgen Reinert, CEO der SMA Solar Technology AG, ein Irrweg, der dazu führt, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher am Ende die Rechnung zahlen. Zumal es Wege gibt, Souveränität in der Energieversorgung zu erreichen. Zur Lage im Persischen Golf erklärt Reinert:
"Die wachsende Erzeugungsleistung von Erneuerbaren Energien und die Kombination dieser Erzeugung mit Großbatteriespeichern ist der richtige und ökonomisch sinnvollste Weg, um unser Energiesystem bezahlbar, resilient und nachhaltig aufzustellen. Die Energiewende vollzieht sich in Deutschland seit Jahren schon sehr erfolgreich.
Und das ist gut so, denn der Stromverbrauch in Deutschland wird auch in den kommenden Jahren weiterwachsen: Rechenzentren, die zunehmende Elektrifizierung der Industrie aufgrund von Automatisierung und die Elektromobilität sind nur drei der Treiber für den Mehrbedarf an sauberem Strom.
Deshalb appellieren wir an die Bundesregierung, die Energiewende z.B. durch ein Vorantreiben des dringend erforderlichen Netzausbaus zu unterstützen – und nicht durch unnötige Hürden, wie zuletzt angekündigt, zu konterkarieren.
Die Lösung ist klar: Wir müssen die Energiewende weiter vorantreiben. Dauerhaft bezahlbare Preise für Verbraucher und Unternehmen, Unabhängigkeit von fossilen Importen, dringend notwendiger Klimaschutz: Alles spricht dafür. Setzen wir diesen Weg konsequent fort, steht am Ende eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung, die den Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig stützt."
